Bildgestaltung |
knipsnix
Universaldilettant
  

Gästebuch: deaktiviert
Dabei seit: 12.02.2008
Beiträge: 590
Herkunft: Heiligenhaus Fotoapparat: Olympus E-1 + E-3 EBV: CS4, Gimp,
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Die unterschiedlichen Meinungen zu meinen Galeriebildern "Tischdekoration" lassen es wieder deutlich werden, die Standpunkte sind so Zahlreich wie die Fotografen.
Wo nach richtet Ihr Euch eigentlich bei gestalterischen Fragen?
__________________ Die Lücke, die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen.
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30.05.2009 13:20 |
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Das Problem ist, dass es dafür recht wenig Literatur gibt die genau beschreibt worauf es ankommt. Ich habe mir zwar mal ein Buch geholt und da so einige Tipps bekommen, aber es spielt auch viel das persönliche Empfinden eine Rolle.
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30.05.2009 14:00 |
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gunniwtal
Super Moderator
   

[MEINE GALERIE] (288)
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Dabei seit: 21.07.2007
Beiträge: 1.244
Herkunft: NRW / Wuppertal Fotoapparat: Pentax K20D / K100DS EBV: Photoshop, Gimp 2.6
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| Zitat: |
Original von Thobesi
| Zitat: |
Original von knipsnix
Die unterschiedlichen Meinungen zu meinen Galeriebildern "Tischdekoration" lassen es wieder deutlich werden, die Standpunkte sind so Zahlreich wie die Fotografen.
Wo nach richtet Ihr Euch eigentlich bei gestalterischen Fragen? |
Gute Frage, Bauchgefühl, Empfinden und ein wenig nach der Goldene Regel, wenn ich daran denke. |
Ich sehe das genauso, in der Regel Bauchgefühl und Gestaltungssinn, weniger nach Regeln aus Büchern. gruß Gunni
__________________ Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich !
gstaltung.de 
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30.05.2009 15:01 |
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knipsnix
Universaldilettant
  

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Dabei seit: 12.02.2008
Beiträge: 590
Herkunft: Heiligenhaus Fotoapparat: Olympus E-1 + E-3 EBV: CS4, Gimp,
Themenstarter
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Was Bücher angeht, so gibt es sie durchaus, nur meist nicht ausdrücklich für Fotografie. Es sind Schulbücher für Kunstakademien, und entsprechend schwer sind sie auch zu verstehen. Eine Ausnahme sind Bücher von Eduard Mante aber auch die sind sauteuer.
Wo es mir drum geht ist aber das Bauchgefühl. Es entsteht ja nicht einfach so, sondern ist eine Reaktion auf etwas, dass einen anspricht.
Wenn es gelingt die Gründe herauszufinden, die zu dem "Ansprechen" führen, dann kann man diese Eindrücke mit dem Wissen aus besagten Büchern verstärken und bekommt - vielleicht - ansprechendere Bilder.
Wenn Ihr die Kommentare unter meinen beiden Bildern lest, wird das da deutlich.
Meine Frage zielt darum auch mehr darauf in wie weit Ihr Euch darüber schon einmal Gedanken gemacht habt und was die Ergebnisse daraus sind
__________________ Die Lücke, die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen.
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30.05.2009 16:57 |
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Wolf
wolf


[MEINE GALERIE] (577)
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Dabei seit: 31.10.2005
Beiträge: 184
Herkunft: NRW Fotoapparat: Canon 450 d
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Bildgestaltung ist das A und O der Fotografie. Leider steht viel zu sehr die Technik im Vordergrund. Der wichtigste Punkt ist m.E. die Fähigkeit fotografisch sehen zu lernen, Stimmungen zu erkennen und sich selber hinterher kritisch zu hinterfragen, ob das Ergebnis wirklich gut ist. Was die Literatur angeht, gibt es eine ganze Reihe von Büchern, die sich mit der gestalterischen Fotografie auseinandersetzen u nd die garnicht so teuer sind. Ich bin der Meinung, daß man dort schon etwas lernen kann.
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30.05.2009 23:26 |
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knipsnix
Universaldilettant
  

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Dabei seit: 12.02.2008
Beiträge: 590
Herkunft: Heiligenhaus Fotoapparat: Olympus E-1 + E-3 EBV: CS4, Gimp,
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| Zitat: |
Original von Wolf
Bildgestaltung ist das A und O der Fotografie. Leider steht viel zu sehr die Technik im Vordergrund. Der wichtigste Punkt ist m.E. die Fähigkeit fotografisch sehen zu lernen, Stimmungen zu erkennen und sich selber hinterher kritisch zu hinterfragen, ob das Ergebnis wirklich gut ist. Was die Literatur angeht, gibt es eine ganze Reihe von Büchern, die sich mit der gestalterischen Fotografie auseinandersetzen u nd die garnicht so teuer sind. Ich bin der Meinung, daß man dort schon etwas lernen kann. |
Du schreibst, was ich denke.
Welche Maßstäbe legt Du denn bevorzugt an?
Kontraste (nicht nur Helligkeit, auch grafisch und farblich)?
Linienbildung?
Ausrichtung?
...?
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31.05.2009 09:50 |
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tornado

tornado
  

[MEINE GALERIE] (433)
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Dabei seit: 12.03.2008
Beiträge: 559
Herkunft: Niederlande / jetzt NRW Fotoapparat: Canon Power Shot SX 10 IS,
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Danke für Deine Frage, knipsnix, denn Bildgestaltung ist eine sehr interessante, aber auch komplexe Angelegenheit Ich muss Wolf Recht geben: Dies ist ein sehr wichtiges Thema, dem auch in Foren oft zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Aber die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Die Bildgestaltung hat zahlreiche Aspekte. Wie soll man in einem kleinen Beitrag diese Frage beantworten, wenn bedeutende Fotografen dafür ein ganzes Buch brauchen!? Bei allen Aspekten, die man bei der Bildgestaltung beachten kann, eins steht für mich fest: Die Wahrnehmung der Wirklichkeit ist nur eine persönliche!!!
Hier sind 2 Bücher zum Thema "Bildgestaltung". Sie sind vor mehr als 20 Jahen herausgegeben worden - haben aber auch heute noch Gültigkeit:
1) Gestaltung mit Licht, Form und Farbe - Creativ Fotografieren 2 von Willi Puchner - Text von Herbert Mahr - Verlag Laterna Magica München
2) Das große Buch der Bildgestaltung - Achim Giese und Joachim Giebelhausen- Verlag Laterna magica München
2007 wurde "Der fotografische Blick" (Bildkomposition und Gestaltung) - Michael Freeman (Markt und Technik Verlag) herausgegeben.
Sicherlich gibt es noch viel mehr Bücher, die sich intensiv mit Bildgestaltung
beschäftigen.
I
ch versuche bei meinen Bildern wohl einige Aspekte der Bildgestaltung (je nach Motiv und nicht immer die gleichen), zu berücksichtigen, aber das bekannte und bereits beschriebene "Bauchgefühl "spielt bei mir selbstverständlich auch eine Rolle.
LG Tornado
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31.05.2009 10:46 |
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knipsnix
Universaldilettant
  

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Eben weil diese Frage so komplex ist, scheint es mir so wichtig immer wieder einmal darüber zu reden. Antworten, sicher niemals alle, findet man nur, wenn man sich klar macht, warum man ein Motiv gerade in diesem Moment abbildenswert findet.
Noch etwas zu Büchern: Freemann ist Praktiker durch und durch und man erfährt bei ihm sehr viel nützliche Trix. Ich halte ihn mit für den besten nächst Mante.
Sehr interessiert liest sich Weidner, der ist begnadeter Purist für SW.
Aber Basis für beide ist eigentlich Mante, der ganz grundlegende Dinge deutlich macht.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von knipsnix: 31.05.2009 13:20.
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31.05.2009 13:00 |
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Aber es gibt doch einige Grundsätze die man immer beachten sollte.
Beispiel:
Eine Person sollte ins Bild schauen.
Der Horizont verleit dem Bild eine gewisse Bedeutung. Hauptmerkmal auf den Himmel oder die Erde.
Auf die Ebene des zu Fotografierenden runter gehn. Tierbilder.
Anordnungen nicht so sehr mitttig aufbauen.
Durch einen VG dem Bild Tiefe verleihen.
Konzentration auf 1 Motiv. Wird von Anfängern sehr oft falsch gemacht. Landschaft mit person im Vordergrund.
Da gibt es sicher noch viele. Der Rest ist dann, zumindest bei mir auch das Bauchgefühl.
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31.05.2009 14:19 |
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knipsnix
Universaldilettant
  

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Ein ziemlich wichtiger Rest, wert sich Gedanken darüber zu machen was das Bauchgefühl beeinflusst. Je mehr Du darüber weist um so weniger Zufall bleibt im Spiel
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31.05.2009 18:37 |
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Willst Du jetzt Bauchgefühl mit Zufall gleichsetzen?
Ich glaube Bauchgefühl ist etwas was bei jedem verschieden ist. Und dann wäre auch die nächste Frage ob etwas schlecht, oder nicht so gut ist nur weil ich das so sehe.
Ich glaube ganz wichtig ist da immer der Austausch untereinander um sich eine Meinung zu bilden.
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31.05.2009 19:45 |
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knipsnix
Universaldilettant
  

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Das "Bauchgefühl" ist doch nichts anderes als Emotion und damit eigentlich der wichtigste Faktor an einem Bild mit persönlicher Note.
Nun wissen aber nicht erst seit gestern, dass Emotionen durch Reize ausgelöst werden. Die Kommen aber irgendwo her. Sie entstehen durch wahrgenommene Farben, Licht, Formen, und was uns sonst noch so gefällt oder auch nicht gefällt. Eine ganze Reihe dieser Dinge sind für viele Menschen gleich, zum Teil werden sie auch durch den Kulturkreis bestimmt in dem mann lebt. Versucht man mal zu ergründen, warum wir bei welchem Reiz welches Bauchgefühl Entwickeln, so kann man dieses Wissen bei der Gestaltung von Bildern ausnutzen.
Das schreibt übrigens Professor Mante in seinen Büchern auch
Warum also über solche Vorgänge nicht mal reden um dazuzulernen?
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von knipsnix: 31.05.2009 20:11.
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31.05.2009 20:10 |
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Genau das meine ich ja. Reden und sich austauschen. Eigentlich der einzige Weg.
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31.05.2009 20:13 |
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micha76 unregistriert
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Ich glaube es geht wirklich darum viel Kunstwissen zu haben. Denn um so mehr man studiert was andere gemacht haben, um so besser wird man selbst. Auch Skulptur zu betrachten hilft wirklich viel. Aber dies alles braucht Zeit und Übung.
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13.07.2009 14:14 |
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KorbiArt unregistriert
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Hallöchen,
das wichtigste ist, es gefällt Dir, schließlich machst Du es für Dich ! und wenn es anderen gefällt ist es Gut, wenn nicht, auch nicht schlimm.
Gruß Stefan
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13.07.2009 14:30 |
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| Zitat: |
Original von micha76
Ich glaube es geht wirklich darum viel Kunstwissen zu haben. Denn um so mehr man studiert was andere gemacht haben, um so besser wird man selbst. Auch Skulptur zu betrachten hilft wirklich viel. Aber dies alles braucht Zeit und Übung. |
Aber es sollte schon ein Hobby sein und keine Wissenschaft.
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13.07.2009 14:32 |
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knipsnix
Universaldilettant
  

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Themenstarter
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| Zitat: |
| Original von PetersenAber es sollte schon ein Hobby sein und keine Wissenschaft. |
Klar, das Vergnügen steht an erster Stelle. Schließt das aber das andere aus
Mir bereitet es Freude meine Kenntnisse über alles um mein Hobby herum zu erweitern und dieses Wissen auch anzuwenden, schon um zu erfahren ob ich es verstanden habe.
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13.07.2009 17:09 |
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micha76 unregistriert
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| Zitat: |
Original von Petersen
| Zitat: |
Original von micha76
Ich glaube es geht wirklich darum viel Kunstwissen zu haben. Denn um so mehr man studiert was andere gemacht haben, um so besser wird man selbst. Auch Skulptur zu betrachten hilft wirklich viel. Aber dies alles braucht Zeit und Übung. |
Aber es sollte schon ein Hobby sein und keine Wissenschaft. |
Da bin ich ganz deiner Meinung. Wenn das Herz nicht dabei ist, geht es auch einfach nicht. Denn es gibt zwar eine Art "Regeln" die wohl kaum einer in Worte fassen kann, denn er begreift sie intuitiv. Doch es muss immer ein transzendentales Element geben, sonnst ist alles Zwecklos...
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14.07.2009 08:38 |
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